Countdown EM St. Johann: Der Austragungsort - noch 8 Tage

Sankt Johann im Pongau

Geschichte

Sankt Johann im Pongau Sankt Johann im Pongau

Funde deuten auf eine erste Besiedlung des Gebietes in der Bronzezeit ca. 2000 v. Chr hin, speziell die Stollensysteme für den Kupferabbau im „Arthurstollen“ und hölzernen Grubeneinbauten, mit einem durch die Radio-Carbon Methode ermittelten Alter von ca. 3000-3700 Jahren. Die erste Nennung des Namens erfolgte 1074: „ad sanctum Johannem in villa“.

Während der Bauernkriege 1525/26 stellt sich St. Johann auf Seite der Protestanten. Im Laufe der Kriege wurde der Ort verwüstet. Im Zuge der Ausweisung von Protestanten aus dem Erzbistum Salzburg, die 1731 ihren Höhepunkt findet, müssen 2500 Einwohner die Gemeinde verlassen (mindestens 70 % der Einwohner). vgl. Salzburger Exulanten

Das Recht zur Führung eines Wappens erhält St. Johann im Jahr 1929.

Ab 1939 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs heißt die Gemeinde Markt Pongau (Reichsgau Salzburg). Nationalsozialistischer Bürgermeister wird Hans Kappacher (ernannt durch Kreisleiter Josef Kastner). Kappacher wird in den 1950er Jahren erneut Bürgermeister und vom Gemeinderat zum Ehrenbürger ernannt.

Am 24. Juni 2000 wird die Gemeinde zur Stadt erhoben.

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St.Johannes Pfarrkirche St.Johannes

  • Pfarrkirche St. Johannes: 924 erstmals urkundliche Erwähnung einer Kirche an dieser Stelle. Der heutige Kirchenbau ist ein Wiederaufbau von 1855, nach dem großen Marktbrand: neugotisch mit einem Turm, welcher jedoch 1871 einstürzte. Die Kirche wurde im selben Stil, jedoch zweitürmig wieder aufgebaut. Die neugotischen Altäre beherbergen mehrere spätgotische Figuren. Ein Hauptwerk kirchlicher Architektur im Alpenraum. Im Volksmund wird die Kirche auch als Pongauer Dom bezeichnet. Diese Bezeichnung erklärt sich aus der Bauform des Gebäudes, jedoch nicht aus seiner Geschichte, da die Pfarrkirche zu keiner Zeit Bischofssitz war. Vor allem im Zusammenhang mit dem Tourismus wird die Pfarrkirche “gerne” als “Dom” benannt.
  • Annakapelle: Links neben dem “Dom” gelegen, ist sie das einzige vom großen Stadtbrand 1855 verschont gebliebene gotische Sakralgebäude in St. Johann. Die Annakapelle zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus: 1) Ist sie ist eine zweigeschossige Kirche. Da der ursprüngliche Bau aus dem 9. Jahrhundert durch Flugerde langsam verdeckt wurde, wurde ein zweites Stockwerk (der heute benutzte Kirchraum) ca 1340 ausgestockt. 2) Wurde die Annakapelle ab 1980 von der römisch-katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Pfarrgemeinde unter Kostenteilung gemeinsam renoviert, und wird von beiden Religionsgemeinschaften für Gottesdienste genutzt.
  • Liechtensteinklamm: ist eine von der “Großarler Ache” geschaffene 4000m lange und 300m tiefe Schlucht.
  • Arthurstollen: eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Arthurstollen, eine prähistorische Grubenanlage mit weitreichenden Schachtsystemen für den ehemaligen Kupferabbau. Die zahlreichen Holz-, Stütz und Metallfunde deuten darauf, dass bereits um 1600 vor Christus in diesen Schächten Kupfer abgebaut wurde. Heute ist ein kleiner Teil der (großteils engen und deshalb schwer zugänglichen) Schächte für Besucher begehbar.

[Quelle: WikiPedia]

Das Sporthotel Alpina

Sporthotel Alpina

Links zu den weiteren Teilen

  1. Countdown EM St. Johann: Die Meisterschaft
  2. Countdown EM St. Johann: Terminplan
  3. Countdown EM St. Johann: Der Austragungsort
  4. Countdown EM St. Johann: Die EPBF
  5. Countdown EM St. Johann: Die Titelverteidiger
  6. Countdown EM St. Johann: Team Österreich
  7. Countdown EM St. Johann: Das Trainerteam Österreichs
  8. Countdown EM St. Johann: Team Deutschland
  9. Countdown EM St. Johann: Team Schweiz
  10. Countdown EM St. Johann: Ziele, Hoffnungen und Träume

Ähnliche Artikel