Spezifikationen Carambolage

0.1 Materialnormen

Die für Billardtische, Banden, Tuch, Bälle und Sportstätte geltenden Normen sind in den durch die DBU erlassenen “Materialnormen Karambol” beschrieben.

0.2 Tuch

  1. aus einem offiziell zugelassenen Material bestehen.
  2. Im Falle eines Einspruchs gegen das aufgezogene Tuch ist im Regelfall für den Nachweis der Verwendung zugelassenen Materials das unlösbare, erkennbare Markenzeichen ausreichend.
  3. Ist das Markenzeichen nicht erkennbar, so obliegt dem Verein, dem der Einspruch gilt, die Beweispflicht.
  4. Erfolgt trotz Vorhandenseins eines erkennbaren Markenzeichens ein Einspruch, so liegt die Beweispflicht bei demjenigen, der den Einspruch erhoben hat.

0.3 Aufsetzmarken

  1. Als “Aufsetzmarken” werden die fünf (5) Stellen bezeichnet, die die Bälle entweder zu Beginn der Partie oder im Verlauf derselben einnehmen sollten, wenn Sie sich nach dem Stillstand gegenseitig berühren oder wenn Sie aus dem Billard befördert worden sind.
  2. Die Lage dieser Aufsetzmarken werden gemäß Angaben der Anlage A durch ein Kreuz, das mit Kreide, Bleistift oder Tinte so fein wie möglich eingezeichnet wird, festgelegt. Andere Markierungen sind nicht zulässig.

0.4 Queue

  1. Die Bälle werden mit Hilfe eines aus Holz oder aus einem anderen Material gefertigtem stabförmigen Spielgerätes (“Queue” genannt) in Bewegung gebracht.
  2. Das Queue muss an einem Ende (Spitze) mit einer ledernen Scheibe („Pomeranze”) versehen sein. Der Spieler darf beim Stoß den Ball nur mit der Pomeranze berühren.
  3. Das Queue kann aus einem einzigen Stück oder aus mehreren Teilen bestehen, wobei die Länge, das Gewicht und der Durchmesser frei bestimmt werden können. Ein Spieler kann ein oder mehrere Queues seiner Wahl benutzen.

0.5 Auflagerechen

Der Spieler hat das Recht, sich des “Auflagerechens” zu bedienen welcher dazu bestimmt ist, die Hand in einigen schwer einzunehmenden Positionen zu ersetzen.

Quelle: Deutsche Billard-Union e.V.